Milmersdorf
Mitte des 15. Jahrhunderts kauften derer von Arnim das Dorf, dazu gehörten auch Libbesicke und Kölpin. Nach einer bescheidenen wirtschaftlichen Entwicklung brachte der 30-jährige Krieg Zerstörung und Not. Im Dorf blieben 2 Bauern, 2 Kossäten und 1 Hirte zurück. Das Arnimsche Gut blieb erhalten. Überlieferungen aus dem Jahre 1687 zufolge, waren nur 2/3 der Felder nutzbar. Der Rest war mit Bäumen und Sträuchern bewachsen. Als steinig und sandig wurde das Ackerland, der Wuchs der Wiesen als schlecht bezeichnet. Von den Äckern waren keine reichen Ernten zu holen. Das Dorf hatte sich wohl deshalb andere Möglichkeiten erschlossen und lebensfähig zu bleiben. „Dorf Milmersdorf mit Mühlen und Mühlenstätten“ wurde der Ort um 1714 genannt, er besaß 1 Wassermühle, Schneidemühle, später 1 Windmühle sowie Wassergetreide-, Säge- und Gipsmühle. Das Handwerk und Gewerbe entwickelte sich spürbar. 1913 erwarb Familie Eichwede den Arnimschen Besitz. Alle Dorfbewohner waren Gutsarbeiter. Zum Areal gehörten Schloss, Gärtnerei, Tennisplatz, Schießplatz, Stallungen, Schmiede, Reit-platz, Park, Turnhalle, Jagdgebiete und andere Anlagen. Kriegshandlungen im Jahre 1945 verschonten die Gutsanlage, diese war bei Beendigung des Krieges völlig intakt, sie ist heute jedoch kaum noch als solche erkennbar. Im Zuge der Bodenreform wurden 1.712 ha aus der Land-, Forst- und Fischwirtschaft an landlose Bauern, Landarbeiter, Umsiedler und Forst- bzw. Fischwirtschaftsbetriebe aufgeteilt. (Quelle:
Amt Gerswalde - Milmersdorf (amt-gerswalde.de) )
Heute steht die Milmersdorfer Mühle im Privatbesitz. Zum Haupthaus gehört noch ein weiteres Gebäude direkt am Teich: das eigentliche Mühlenhaus. Mit Blick auf das Wasser, dem friedlichen Klang des Mühlenbaches ist es besonders schön hier. Es hat 2 Schlafzimmer, ein Badezimmer, eine Wohnküche und ein Gästeklo. Sie können gerne beide Häuser gleichzeitig mieten, wenn Sie möchten.
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